Abgeord­nete der Region sehen A39 als wichtiges Infra­struk­tur­pro­jekt in Nieder­sachsen wieder in Reich­weite

Symbolbild A39

Der ursprüng­liche Entwurf des Bundes­haus­halts 2026 sah keine ausrei­chenden Mittel für den Neu- und Ausbau von Verkehrs­pro­jekten vor. Nach inten­siven Beratungen haben die Spitzen von CDU/CSU und SPD am vergan­genen Wochen­ende eine prinzi­pi­elle Einigung erzielt, die die Umsetzung zahlrei­cher baureifer Projekte in Aussicht stellt. Die Bundes­tags­ab­ge­ord­neten aus Süd-Ost-Nieder­­sachsen Reza Asghari, Alexander Jordan und Carsten Müller machen die Einigkeit der Koalition darüber deutlich, alles, was bei Straße und Schiene baureif ist und in den nächsten Jahren baureif wird, auch finan­ziert werden können muss.

Die notwen­dige techni­sche Lösung im Haushalt soll bis zur Sitzung des Koali­ti­ons­aus­schusses am 8. Oktober 2025 finali­siert werden. Zuvor hatten zahlreiche Abgeord­nete die Thematik intern eskaliert, so auch Alexander Jordan, Mitglied im Verkehrs­aus­schuss: „Ich habe persön­lich mit Mitglie­dern des Frakti­ons­vor­stands, dem General­se­kretär und auch mit dem Bundes­mi­nister für Verkehr gespro­chen und freue mich nun, dass eine Einigung absehbar ist und bin zuver­sicht­lich, dass die Arbeit im Kabinett nun unbefangen und positiv weiter­gehen kann.“

Das besondere Augenmerk der Bundes­tags­ab­ge­ord­neten gilt weiterhin der A39. „Angesichts der schwie­rigen Haushalts­lage ist es umso wichtiger, die richtigen Schwer­punkte zu setzen“, so Reza Asghari. Sie stelle die größte Lücke im deutschen Autobahn­netz dar, und ihre Wirtschaft­lich­keit ist längst nachge­wiesen. Carsten Müller betont: „Jetzt gilt es, für dieses Projekt Flagge zu zeigen und die Reali­sie­rung konse­quent voran­zu­bringen. Die Zöger­lich­keit der rot-grünen Landes­re­gie­rung muss beendet werden. Finanz­mi­nister Klingbeil ist in der Pflicht, das Infra­­struktur-Sonder­­ver­­­mögen auch tatsäch­lich für die seit Jahren fälligen Infra­struk­tur­maß­nahmen zugäng­lich zu machen. Verkehrs­experte Jordan ergänzt: „Nach jahrzehn­te­langer Vorbe­rei­tung und Planung ist es folge­richtig, die lang erwartete Entlas­tung durch den Lücken­schluss zu erreichen.“