150.000 Euro Bundes­för­de­rung für das Juleum in Helmstedt

Berlin, 5. März 2026 – Gute Nachrichten für Helmstedt: Der Haushalts­aus­schuss des Deutschen Bundes­tages hat im Rahmen des Denkmal­­schutz-Sonder­­pro­­gramms XIV 150.000 Euro für die weitere Sanierung des Juleums bewilligt. Darauf weist der Wahlkreis­ab­ge­ord­nete Alexander Jordan hin.

„Ich freue mich sehr, dass Helmstedt bei diesem stark nachge­fragten Förder­pro­gramm berück­sich­tigt wurde. Die Bundes­för­de­rung ist ein wichtiges Signal für den Erhalt unseres kultu­rellen Erbes und unserer histo­ri­schen Baukultur“, erklärt Jordan, der sich für die Maßnahme auch beim Beauf­tragten der Bundes­re­gie­rung für Kultur und Medien einge­setzt hat.

Die Mittel fließen in den fünften und abschlie­ßenden Bauab­schnitt der Sanierung des Juleums, eines der bedeu­tendsten histo­ri­schen Gebäude der Region. Das Bauwerk gilt als heraus­ra­gendes Denkmal der norddeut­schen Renais­sance und als erster protes­tan­ti­scher Univer­si­tätsbau Nieder­sach­sens als wichtiges Zeugnis der Univer­si­täts­ar­chi­tektur des 16. Jahrhun­derts.

Im kommenden Bauab­schnitt sollen vor allem Fassaden und Giebel instand­ge­setzt sowie der histo­ri­sche Bauschmuck gesichert werden. Ziel ist es, die bishe­rigen Sanie­rungs­er­folge dauerhaft zu sichern und das bedeu­tende Kultur­denkmal zu erhalten.

Das Denkmal­­schutz-Sonder­­pro­­gramm XIV war bundes­weit stark nachge­fragt: 568 Projekt­an­träge mit einem Gesamt­vo­lumen von rund 270 Millionen Euro wurden einge­reicht. Damit war das Programm rund sieben­fach überzeichnet.

„Gerade deshalb ist es besonders erfreu­lich, dass Helmstedt mit dem Juleum berück­sich­tigt wurde. Damit wird ein Projekt unter­stützt, das weit über die Region hinaus kultur­his­to­ri­sche Bedeutung hat“, betont Jordan.

Der Bund kann im Rahmen des Programms bis zu 50 Prozent der zuwen­dungs­fä­higen Kosten übernehmen, während Länder, Kommunen oder weitere Partner die Kofinan­zie­rung leisten.

„Denkmal­schutz bedeutet, unsere Geschichte sichtbar und erlebbar zu halten. Die Förderung trägt dazu bei, dass unser Helmstedter Juleum auch für kommende Genera­tionen erhalten bleibt“, so Jordan abschlie­ßend.