Rücken­wind für EU-Verhan­d­­lungen: Deutsch­land setzt auf Techno­lo­gie­of­fen­heit

Alexander Jordan MdB vor derReichstags- Kuppel @Alexander Jordan

Berlin, 13.4.2026: Der Koali­ti­ons­aus­schuss von CDU, CSU und SPD hat zentrale Weichen für die Zukunft der Automo­bil­in­dus­trie gestellt. Im Fokus steht eine abgestimmte deutsche Position für die anste­henden EU-Verhan­d­­lungen zur CO2-Flotten­­re­­gu­­lie­rung und zum künftigen Antriebs­rahmen.

Dazu erklärt der zustän­dige Bericht­erstatter der CDU/CSU-Bundes­­tags­­frak­­tion im Verkehrs­aus­schuss, Alexander Jordan MdB: „Die Ergeb­nisse sind ein starkes Signal für den Indus­trie­standort Deutsch­land. Mit einer klaren Linie gehen wir in die EU-Verhan­d­­lungen und schaffen Planungs­si­cher­heit für Unter­nehmen und Beschäf­tigte.“

Kern ist ein techno­lo­gie­of­fener Ansatz: Neben der Elektri­fi­zie­rung behalten auch Verbrenner unter bestimmten Voraus­set­zungen eine Perspek­tive, insbe­son­dere bei Nutzung erneu­er­barer Kraft­stoffe. „Alle klima­freund­li­chen Techno­lo­gien müssen eine faire Chance haben. Entschei­dend ist eine innova­ti­ons­freund­liche und reali­täts­nahe Regulie­rung.“

Die Koalition setzt sich für Anpas­sungen der EU-Vorgaben ein, etwa mehr Flexi­bi­lität bei CO2-Zielen, prakti­kable Übergangs­re­ge­lungen und die Vermei­dung einsei­tiger Belas­tungen. „Klima­ziele müssen erreichbar bleiben. Dafür brauchen wir flexible Instru­mente und verläss­liche Rahmen­be­din­gungen entlang der gesamten Wertschöp­fungs­kette.“

„Die Anliegen von Industrie, Zulie­fe­rern und Beschäf­tigten sind klar berück­sich­tigt worden. Das stärkt unsere Position in Brüssel.“

Abschlie­ßend betont er: „Deutsch­land ist gut vorbe­reitet für die Verhand­lungen auf EU-Ebene. Jetzt gilt es, diese Linie geschlossen zu vertreten. Begrü­ßens­wert sind dabei auch die verein­barten Maßnahmen zur Senkung der Energie­preise, die Verbrau­cher und Wirtschaft kurzfristig entlasten und die Wettbe­werbs­fä­hig­keit unseres Standorts stärken.“