Entlas­tung an der Zapfsäule: Jordan fordert Einfüh­rung von E20 an deutschen Tankstellen

Foto & Copyright: Alexander Jordan MdB

Berlin, 15. April 2026 – Angesichts der aktuellen Preis­ent­wick­lung an den Tankstellen und der geopo­li­ti­schen Lage fordert der Bundes­tags­ab­ge­ord­nete für den Wahlkreis Helmstedt-Wolfsburg, Alexander Jordan, die zügige Einfüh­rung eines neuen E20-Kraft­­­stoffs an deutschen Tankstellen.

„Wir sehen derzeit an den Tankstellen, dass bereits E10 einen deutli­chen Preis­vor­teil ermög­licht. Ein Otto-Kraft­­­stoff mit 20% Bioethanol, also ein E20-Kraft­­­stoff, bringt gleich mehrere Vorteile: ist E10 bereits bis zu 6 Cent billiger, so kann E20 einen Preis­vor­teil von 10 Cent oder mehr je Liter bringen und das ganz ohne den zusätz­li­chen Einsatz von Steuer­gel­dern“, so Jordan. „E20 trägt zudem dazu bei, unsere Abhän­gig­keit von Ölimporten zu reduzieren, Klima­schutz schnell wirksam voran­zu­treiben und die landwirt­schaft­li­chen Erzeuger und Produk­ti­ons­ka­pa­zi­täten für bioba­sierte Kraft­stoffe zu stärken.“

Um E20 deutsch­land­weit verfügbar zu machen, muss zunächst der neue Kraft­stoff zugelassen werden. Der Entfall der Schutz­sorte E5 würde an den Zapfsäulen den entspre­chenden Platz schaffen. Wichtig ist es weiterhin, den Verbrau­cher­schutz im Auge zu behalten. Die große Mehrheit der Autofahrer dürfte unmit­telbar von dieser Maßnahme profi­tieren, da nahezu alle Fahrzeuge im Bestand die Kraft­stoffe E10 oder E20 ohne Abstriche tanken können.

Jordan weiß in dieser Initia­tive unter anderem den ADAC, aber auch den Verband der Automo­bil­her­steller (VDA) und die Tankstel­len­be­treiber hinter sich.

„Alles in allem bringt die Einfüh­rung von E20 unmit­telbar deutliche Vorteile, nicht zuletzt beim Preis an der Zapfsäule. In Anbetracht der Kosten­ex­plo­sion in den vergan­genen Wochen aufgrund der geopo­li­ti­schen Situation ist dies der richtige Zeitpunkt, um die Einfüh­rung von E20 zu beschließen und schnell umzusetzen. Damit können wir aufkom­mens­neu­tral Verbrau­che­rinnen und Verbrau­cher entlasten, Abhän­gig­keiten reduzieren und das Klima schützen“, fasst Jordan seine Forderung zusammen.