Liebe Leserin,
lieber Leser,
ich habe mir vorgenommen, ein transparenter Abgeordneter zu sein, der die Bürgerinnen und Bürger in seinem Wahlkreis darüber informiert hält, was in Berlin passiert, welche Themen im Wahlkreis relevant sind und wie ich aktuelle Entwicklungen einordne. Davon gab es in den letzten Tagen einiges. Dazu passt, dass ich gestern per Videoschalte mit den Mitgliedern der CDU-Kreisverbände über die Stimmung in Berlin nach der Kanzlerwahl sprach und gleichzeitig der neue Papst seine ersten Worte an die katholische Ge-meinschaft und die Welt richtete. Die Botschaft des Friedens an uns alle gerichtet, stimmt hoffnungsvoll, lässt aber jeden einzelnen auch mit dem Auftrag zurück, das Zwischenmenschliche nie aus den Augen zu verlieren.

Aus Berlin

Ich freue mich unserem neuen Bundeskanzler Friedrich Merz die Glückwünsche aus Helmstedt, Wolfs-burg, Boldecker Land und Brome überbracht zu haben. Deutschland hat nun einen Regierungschef, der Durchhaltevermögen und Führungsstärke bewiesen hat. Auch in dieser für ihn fordernden Situation nach dem 1. Wahlgang. Ganz Europa schaut auf Deutschland. Und mit Recht erwarten jetzt die Wählerinnen und Wähler, dass die Bundesregierung ins Handeln kommt. Diese Erwartung wird sie erfüllen, da bin ich hoffnungsvoll.
Die offizielle Unterzeichnung des Koalitionsvertrags „Verantwortung für Deutschland“ durch die Partei-vorsitzenden habe ich mir nicht entgehen lassen. Ein historischer Moment für mich als Neuling, der gleich-zeitig der Startschuss für konkretes Handeln dieser Bundesregierung ist. Ich habe keinen Zweifel, dass die nun vereidigte Mannschaft ihrer Verantwortung gerecht wird.
Wir wollen in den kommenden vier Jahren Deutschland kraftvoll nach vorne bringen – mit klarer Haltung, Verantwortung und echtem Gestaltungswillen. Ich werde alles daransetzen, dass unsere Region von dieser Politik profitiert – sei es in der Wirtschaft, im ländlichen Raum oder im Alltag der Menschen.
Neuer Fraktionsvorsitzender ist Jens Spahn, zum 1. Parlamentarischen Geschäftsführer wurde Steffen Bil-ger gewählt. Im nächsten Newsletter werde ich berichten, welche Ausschüsse ich inhaltlich in den kom-menden Jahren begleiten werde, für den Wahlkreis relevante Themen gibt es genug, einige sind in den letz-ten Wochen dazugekommen.
Aus der Heimat
Anlässlich seines 50. Geburtstags luden Oberbürgermeister Dennis Weilmann und seine Familie zum feier-lichen Empfang ins Schloss – ein schöner Anlass für viele persönliche Worte, gute Gespräche und ein star-kes Zeichen der Verbundenheit. Ich schätze die Arbeit unseres CDU-Oberbürgermeisters sehr und freue mich auf die Zusammenarbeit, um für Wolfsburg und die Region das Beste herauszuholen.


Den Tag der Arbeit möchte ich in der Rückschau nicht unerwähnt lassen, denn die Menschen in meinem Wahlkreis wissen, was harte Arbeit ist. Daher war es für mich wichtig, auch bei den gewerkschaftlich or-ganisierten Kundgebungen in Helmstedt und Wolfsburg präsent zu sein. Für mich als Bundestagsabgeord-neten ist es wichtig, meinen politischen Kompass stets im Auge zu behalten. Gewerkschaftliche Organisati-onen liegen auf einer Himmelsrichtung auf diesem Kompass und bringen wichtige Impulse in die Politik. Die Mitte wird erst dann erreicht, wenn ein guter Kompromiss gefunden ist. Und das passiert nicht von allein.
Für mich als Ingenieur ist es eine besondere Freude, auch in neuer Funktion weiter ein Ohr am Puls der Zeit zu haben. Deutschland soll zum Leitmarkt für autonomes Fahren werden! Diese Zielsetzung verspricht der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung und unsere Region soll dabei vorne mitspielen! Einen wich-tigen Beitrag dazu kann die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig leisten, welche ich besucht habe.
Autonomes Fahren beginnt mit einer leistungsstarken Umfelderfassung, damit das Fahrzeug sicher auf die Umgebung und andere Verkehrsteilnehmer angepasst manövriert. Dazu hat die PTB den „MOPAS“ auf die Straße gebracht. MOPAS steht für „Mobile Platform for Automotive Sensor Network Testing“. Mit Kamera, Radar (Mid-/ Long-Range) und Lidar stehen dem MOPAS die neuesten Sensorsysteme zur Verfügung. Die deutschen Automobilhersteller müssen international in der ersten Liga spielen. Ich freue mich als Bundes-tagsabgeordneter einen Betrag leisten zu können, um Forschung und Entwicklung zum autonomen Fahren in unserer Region zu fördern und dabei meine Erfahrung aus der Automobilentwicklung einbringen zu können.


Tausende Menschen kamen zur Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations-lagers Bergen-Belsen, auch 56 Überlebende waren anwesend, die das unvorstellbare Grauen überlebt ha-ben. Ich saß inmitten von Hinterbliebenen, die ihre Angehörigen begleiteten und denen die Geschehnisse einmal mehr nahe gingen. Besonders bewegend waren die Wortbeiträge der Überlebenden – ich bin dank-bar dafür, dass sie den Mut und die Kraft haben, über ihre Lebensgeschichten zu berichten. Ihre Geschich-ten müssen uns mahnen und ein Appell sein an unser aller Verantwortung, dass solch ein Menschheitsver-brechen nie wieder passieren darf!
Nie wieder ist jetzt!
„Handwerk macht glücklich!“ Zu diesem Fazit muss man kommen, bei der Verabschiedung von Kreis-handwerksmeister Martin Bauermeister, der den 1895 gegründeten Bahrdorfer Maler-Betrieb in der vier-ten Generation leitet. Das Handwerk sei eine große abwechslungsreiche Familie, die ja auch jung halte und Zukunft habe. Umso wichtiger sind für die Handwerke in der Region die Ausbildung, Fachkräftegewinnung und die Nachfolge in den häufig auch wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen. Die Kreishandwerker-schaft übergibt er an den Dachdeckermeister Jochen Angerstein, der nun als Kreishandwerksmeister die Geschicke des Handwerks in der Region leiten darf.
Dazu passt gut, dass für mich meine Heimatregion auch deshalb so lebenswert ist, weil seit Jahrhunderten an Traditionen festgehalten wird, Bräuche gelebte Lebenswirklichkeit sind. Dazu zählen Osterfeuer ebenso wie das Aufrichten der Maibäume, natürlich gerne unter Zuhilfenahme modernster Technik wie der Dreh-leiter der Helmstedt Feuerwehr. Wir bewahren schließlich das Gute und ergänzen es um nützliches Neues! Ich würde mich freuen, wenn ich von Euch und Ihnen Hinweise auf weitere althergebrachte Traditionen bekäme, gerne richte ich mir dann einen Besuch vor Ort ein.


Aus meinem Büro.
Der Aufbau meiner Büros geht voran, ich habe in Berlin ein Team mit ganz viel Hauserfahrung, welches auf kleinstem Raum bereits sehr intensiv arbeitet. Im Wahlkreis werde ich auch in absehbarer Zeit feste Büros eingerichtet haben und die Ansprechpartner hier bekannt geben. Mich erreicht man immer auf den unter-schiedlichsten Kanälen, damit nichts untergeht empfiehlt sich jedoch eine E‑Mail an alexand-er.jordan@bundestag.de.
Herzliche Grüße
Ihr und Euer Alexander Jordan
Abgeordneter für Helmstedt – Wolfsburg
PS: Als Abgeordneter im Deutschen Bundestag verstehe ich mich als Interessensvertreter für die Belange aller Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis Helmstedt-Wolfsburg. Die beste Gelegenheit, um Sorgen und Nöte aber auch Vorschläge und Ideen einzubringen, ist das direkte Gespräch.
Um einen Termin zu vereinbaren, wenden Sie sich bitte per E‑Mail unter alexander.jordan@bundestag.de an mein Büro.
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