A39: Nach Jahren der Verzögerung braucht die Region endlich Klarheit und Tempo

Nach Jahren der Verzögerung braucht unsere Region beim Lückenschluss der A39 endlich Klarheit. Das betont Alexander Jordan, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Helmstedt-Wolfsburg, mit Blick auf die Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.
Das Gericht verhandelt am 23. Juni 2026 öffentlich über die Klage des BUND gegen den überarbeiteten Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt zwischen Weyhausen und Ehra. Der ursprüngliche Beschluss war 2019 wegen Mängeln bei Umwelt- und Wasserrechtsprüfungen beanstandet worden. Nach ergänztem Verfahren wurde der Beschluss am 28. Juni 2024 neu gefasst. Dagegen hat der BUND im August 2024 erneut Klage eingereicht.
„Die unabhängige gerichtliche Prüfung ist selbstverständlich zu respektieren. Zugleich brauchen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen endlich eine verlässliche Perspektive. Sobald die rechtlichen Fragen geklärt sind, muss das Projekt Lückenschluss der A39 konsequent weitergeführt werden. Unsere Region ist auf leistungsfähige Infrastruktur angewiesen“, erklärt Jordan.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete wirbt dafür, den Streit um die A39 nicht dauerhaft zulasten der Region fortzuführen:
„Umwelt- und Naturschutz müssen sorgfältig berücksichtigt werden. Aber zentrale Infrastrukturprojekte dürfen nicht in endlosen Auseinandersetzungen verharren. Wir brauchen Lösungen, die Ausgleichsmaßnahmen, regionale Entwicklung und Fortschritt zusammenbringen.“
Die A39 sei für Norddeutschland und die Region zwischen Wolfsburg, Uelzen und Lüneburg von erheblicher Bedeutung. Sie verbessere die Erreichbarkeit des Automobilstandorts, verbinde Wirtschafts- und Logistikräume und könne Ortsdurchfahrten spürbar entlasten.
„Die A39 ist mehr als ein Straßenbauprojekt. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für wirtschaftliche Stärke, bessere Erreichbarkeit und Entlastung vor Ort. Gerade weil der Raum zwischen Wolfsburg, Uelzen und Lüneburg schienenseitig nur begrenzt angebunden ist, bleibt eine moderne Straßenverbindung unverzichtbar“, betont Jordan.
Auch klimapolitisch dürfe das Projekt nicht pauschal abgewertet werden. Eine direkte Verbindung könne Umwege verringern, Verkehrsflüsse verbessern und künftig mit Ladeinfrastruktur, digitaler Verkehrssteuerung und wachsender Elektromobilität im Schwerlastverkehr verbunden werden.
„Wer die A39 pauschal als wirtschaftlich unsinnig oder klimapolitisch unverträglich abtut, verkennt die Lage vor Ort und die Fakten. Unsere Region braucht keine weiteren Verzögerungen, sondern moderne Infrastruktur, die Wirtschaft, Entlastung und klimafreundlichere Mobilität zusammendenkt. Die A39 ist für Norddeutschland, den Automobilstandort und die Menschen vor Ort von zentraler Bedeutung. Dafür werde ich mich weiter mit Nachdruck einsetzen“, erklärt Alexander Jordan abschließend.

